HaarausfallHat man eine Chemotherapie vor sich, so haben Frauen oft die größte Angst, ihre Haare zu verlieren. Schließlich ist das Haar ein Zeichen von Schönheit, das vor allem für Frauen von übergeordneter Bedeutung ist. Allerdings sollte man sich von dem bevorstehenden Haarausfall nicht unterkriegen lassen.

Zunächst einmal ist es nicht garantiert, dass man sein Haar verlieren wird. Die stetige Verbesserung der Chemotherapie hat dazu beigetragen, dass diese auch immer schonender durchgeführt werden kann. So treten mittlerweile auch zahlreiche Fälle auf, in denen gar kein Haarausfall nachzuweisen ist. Es hängt ganz mit dem eigenen Typ zusammen, sodass man durchaus Glück haben kann und sein Haar auch während der Chemotherapie behalten kann.

Des Weiteren haben auch Friseure in den vergangenen Jahren immer mehr Fortschritte gemacht. So muss man beispielsweise nicht mehr auf die typische Perücke zurückgreifen, bei der jeder gleich sieht, dass es sich nicht um das Echthaar handelt. Es gibt heutzutage viele verschiedene Möglichkeiten, sich Haar auf den Kopf zaubern zu lassen, ohne dass jemand überhaupt merkt, dass hier etwas nachgeholfen worden ist.

Dabei sollte man sich in einer derartigen Situation auch keine Gedanken um das Finanzielle machen. Krankenversicherungen übernehmen einen großen Teil der Kosten, die für derartige Maßnahmen aufgewendet werden müssen. Ärzte sind sich über die psychischen Folgen bewusst, die eine Chemotherapie mit Haarverlust mit sich ziehen würde.

Um schwerwiegende psychische Krankheiten zu verhindern, werden die Patienten in der Regel beim Kauf eines Haarersatzes unterstützt. So hat man zumindest einen Punkt weniger, um den man sich zunächst keine Sorgen machen sollte und der mit Sicherheit zur eigenen Zufriedenheit gelöst werden kann. Hierbei arbeiten Friseure, Ärzte und Krankenversicherungen zusammen, um dem Patienten die schwierigen Zeit zumindest in ein paar Belangen zu erleichtern.

 

Bild: Clarissa Schwarz / pixelio.de