Egal ob Sonne oder Solarium: beide sorgen nicht nur für eine sommerliche Bräune, sondern sind Hauptursachen für Hautkrebs. In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland verdoppelt. Allein 2010 wurde bei fast 20 000 Menschen schwarzer Hautkrebs festgestellt. Beim weißen Hautkrebs sind es sogar über 200 000 Diagnosen. Ganz gleich, ob Sie Ihren Urlaub auf Ibiza oder an der Ostsee, am Strand oder doch lieber im Pool verbringen: zu Ihrem eigenen Schutz sollten Sie bestimmte Vorkehrungen nicht auslassen.

Auch wenn die Klassiker im Kampf gegen UV und Sonnenbrand Jahr für Jahr erneut runtergebetet werden, kann man sie nicht oft genug wiederholen: Verwenden Sie immer Sonnencreme und achten Sie dabei auf den passenden Lichtschutzfaktor. Üblicherweise informiert Sie das Flaschenetikett darüber, für welchen Hauttyp und welche Sonnenintensität die jeweilige Creme angemessen ist. Vor allem Kinder sind auf einen starken Schutz angewiesen. Achten Sie darauf, dass Sie beim eincremen keine Stellen vergessen und lassen Sie sich gegebenenfalls helfen, etwa bei Schultern und Rücken.

Wenn Sie zwischendurch mal ins Pool springen, denken Sie daran, anschließend den Schutz zu erneuern. Bleiben Sie auch eingecremt nicht zu lange in der Sonne. Gehen Sie besser am Abend oder am Morgen an den Strand, statt in der Mittagshitze. Ziehen Sie sich zwischendurch auch mal was an. Pünktlich zur Sommersaison gibt es seit einigen Jahren bei den großen Modeketten langärmelige Leinenblusen, lange Röcke und zarte Strandkleider.

Auch der klassische Sonnenhut ist nicht zu vernachlässigen. So können Sie Ihre Haut bedecken, ohne übermäßig zu schwitzen. Manche Menschen meinen, ihre Haut auf die Urlaubssonne
vorbereiten zu müssen, in dem sie vor der Reise ins Solarium gehen. Auch davon raten Experten eher ab.

Auch wenn Sie mittlerweile alle Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen, sind Sie nicht automatisch auf der sicheren Seite. Manche Schäden werden erst nach Jahren sichtbar. Wer in seiner Jugend gelegentlich zu lange in der Sonne geblieben ist, sollte seine Haut regelmäßig überprüfen lassen. Hier sollte man einen Facharzt wie beispielsweise Dr. Ellwanger (http://www.dermatologemuenchen.com) aufsuchen. Denn Veränderungen der Haut können nur vom Fachmann wirklich rechtzeitig erkannt werden. In vielen Fällen verhindert ein frühes Erkennen, dass Hautkrebs tatsächlich zur Lebensgefahr wird.